Die 6 Säulen des Onlinemarketings

Die 6 Säulen des Onlinemarketings

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Heute möchte ich euch leichtverständlich das Onlinemarketing näherbringen. Es wird Zeit für eine kurze Kaffeepause. Innerhalb der nächsten 10 Minuten werde ich dir die einzelnen Bestandteile des Marketing im Internet erklären. Die Bestandteile verstehen sich zudem als weitere Unterkategorien, auf die ich im Laufe der Zeit weiter eingehen werde. In meiner meiner Zeit als Trainee habe ich schon die ein oder andere Onlinemarketing Aufgabe lösen können.

Noch ein Tipp: Ich kann dir die zum Thema passende Online Wiki von Sumago wärmstens empfehlen. Solltest du also mal auf Fachbegriffe stoßen, mit denen du nichts anfangen kannst, schau doch dort einfach mal vorbei.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Onlinemarketing eigentlich?
  2. Onlinemarketing verständlich erklärt
    1. Das Suchmaschinenmarketing (kurz: SEM) …
      1. Search Engine Optimization
      2. Search Engine Advertising
    2. Was bedeutet E-Mail-Marketing?
    3. Social Media Marketing – richtig vernetzen
    4. Affiliate Marketing aka. Partnerprogramme
    5. Content is king! War doch so, oder?
  3. Vor- und Nachteile vom Internet Marketing
    1. Nachteile der Vermarktung im Internet
    2. Vorteile der Vermarktung im Internet
  4. Fazit

Was ist Onlinemarketing eigentlich?

Was ist Onlinemarketing?Der Begriff Onlinemarketing bezieht sich auf das große Spektrum der Vermarktung im Internet. Es handelt sich also um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Gerne verwendet man hierfür auch den Begriff E-Commerce (Electronic Commerce (Elektronischer Handel)). Durch das heutige Zeitalter und der zunehmenden Bedeutung des Internets wächst gerade für Unternehmen das Interesse, in diesem hart umkämpften Markt mitzuspielen.

Beim Onlinemarketing zielen Marketer von Unternehmen im Mittelstand (also kleinen und mittelständischen Unternehmen) es darauf ab, potenzielle Besucher auf die eigene Website zu lenken. Sicherlich fragst du dich gerade, welche Handlungen notwendig sind, um die eigene Online Strategie angehen zu können. Darauf möchte ich gleich weiter eingehen.

Das Internet Marketing setzt sich aus den folgenden 6 Säulen zusammen: die Website des Unternehmens, Suchmaschinenmarketing (SEM), E-Mail-Marketing, Social Media Marketing, Affiliate Marketing und Content Marketing.

Onlinemarketing verständlich erklärt

Die Website des Unternehmens dient dem Zweck, die angebotenen Dienstleistungen und Produkte im Internet zu vermarkten. Visitenkarten geben einem Interessenten weitere Informationen (meistens Kontaktdetails) zum Unternehmen. Die Website macht genau das gleiche. Der Unterschied? Hier ist ausreichend Platz, um zusätzliche seine Dienstleistungen und Produkte vorzustellen.

Tipp Die Website sollte den Informationsdurst des Suchenden stillen. Kenn deine Zielgruppe. Zielen es deine Produkte oder Dienstleistungen auf das B2B- oder B2C-Geschäft ab? Wie auch immer: Content mit Mehrwert ist das Stichwort.

Das Suchmaschinenmarketing (kurz: SEM) …

… umfasst ein größeres Umfeld. Der Begriff setzt sich aus den Handlungen der Suchmaschinenoptimierung und der Suchmaschinenwerbung zusammen. Den Begriffen kann man entnehmen, dass es sich hierbei um Marketing handelt, welches sich auf Suchmaschinen spezialisiert hat.

Wir wissen nun, das Suchmaschinenmarketing in Suchmaschinenoptimierung (SEO (=Search Engine Optimization)) und Suchmaschinenwerbung (SEA (=Search Engine Advertising)) unterteilt werden kann. Doch welche Ziele verfolgen die Untergruppierungen?

Search Engine Optimization

Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, die Website auf den vorderen Plätzen einer Suchanfrage zu positionieren. Der Begriff lässt sich in Bestandteile untergliedern. Der erste Bestandteil ist die OnPage Optimierung. Sie umfasst die Verfassung von redaktionellen Inhalten und die der META-Daten.

Ein weiterer Bestandteil des SEO ist die OffPage Optimierung. Hier geht es um den Linkaufbau von Backlinks (Verlinkungen zur eigenen Website). Für das Projektmanagement können Monitoring Tools wie LinkBird oder XOVI verwendet werden, mit denen bestehende Verlinkungen überprüft werden. Seit dem neusten Penguin Update gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Der dritte und letzte Bestandteil beim SEO ist die OnSite Optimierung. Dabei geht es z.B. um die Verbesserung der Ladezeiten, der Usability und der Sicherheit. Solche Handlungen bezeichne ich gerne als technisches SEO. Um in die Webentwicklung einzusteigen, möchte ich an dieser Stelle nochmal auf das HTML Tutorial von mir verweisen.

Search Engine Advertising

SEA hat es hingegen auf die kostenpflichtigen Werbeanzeigen abgesehen. Diese werden oftmals gesondert gekennzeichnet, so dass sie die gesamte Aufmerksamkeit auf sich lenken. Um den Erfolg seiner Advertising Kampagnen messen zu können, werden sogenannte Conversion Codes eingesetzt.

Was bedeutet E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing kann mit der Verteilung von Werbeprospekten verglichen werden. Der einzige Unterschied ist, dass sich das eine eben Online und das andere Offline abspielt. Doch aufgepasst: Als Unternehmer darfst du deine E-Mails nicht einfach an alle rausschicken. Das E-Mail-Marketing unterliegt nämlich gesetzlichen Bestimmungen an die man sich besser halten sollte.

Social Media Marketing – richtig vernetzen

Social Media Marketing ist eine (heutzutage) wichtige Maßnahme des Onlinemarketings. Diese Maßnahme beinhaltet die Verwaltung einer Fansite auf den Plattformen der sozialen Netzwerke. Zu den bekannteren sozialen Netzwerken gehören Facebook, Twitter, Google+ und andere soziale Plattformen wie Snapchat. Ziel ist es die eigene Reichweite zu erhöhen und Reaktionen der Besucher zu erhalten. Reaktionen auf sozialen Medien findet statt, sobald der Besucher Beiträge und Videos der Fansite teilt. Mit dazu gehört selbstverständlich die Nutzung der Kommentier- und Like-Funktion.

Die eigene Fansite stetig mit neuem Content zu füllen, kann mit der Zeit ganz schön mühseelig werden. Wer als Marketer schnelle erfolge erzielen möchte, der sollte sich die gezielte Werbung der Social Media Netzwerke genauer ansehen. Selbstverständlich kostet dies einiges – also genau wie bei der Suchmaschinenwerbung. Werbung bei Social Media Netzwerken zu buchen hat den Vorteil, dass die Zielgruppe vorher definiert werden kann. Dadurch wird die Werbung des Marketers nur Nutzern deiner Zielgruppe ausgespielt.

Affiliate Marketing aka. Partnerprogramme

Affiliate Marketing ist eine weitverbreitete Strategie des Onlinemarketings. Mit Hilfe dieser Maßnahme soll der Verkauf der Produkte angekurbelt werden. Dies geschieht, indem man als Publisher (Werbetreibender) Werbemittel (Banner, Trackinglinks & Co.) seinen Affiliates (Vertriebspartner) zur Verfügung stellt. Der Affiliate wirbt mit Hilfe seiner verfügbaren Werbeflächen für die Dienstleistung oder die Produkte des Unternehmens. Bei jedem Abschluss eines vorher definierten Ziels bekommt der Affiliate eine Provision gutgeschrieben. Um zu erkennen, welchem Affiliate die Provision gutgeschrieben werden soll, werden sogenannte Tracking-Links verwendet.

Content is king! War doch so, oder?

Content Marketing ist das Urgestein der meisten Onlinemarketing Maßnahmen. Es gibt kaum eine Maßnahme, bei der Content Marketing keine Rolle spielt. Ziel beim Content Marketing ist, wie beim Social Media Marketing, die eigene Reichweite zu erhöhen. Zusätzlich steht aber die Neukundenakquise im Vordergrund. Dadurch werden dem Besucher stetig neue Informationen zur Verfügung gestellt die ihm einen Mehrwert bieten. Um dies realisieren zu können bedient man sich oftmals eines Blogs oder einer Videoplattform wie YouTube oder Vimeo. Eine weitere Möglichkeit ist es, seine Website mit Inhalte wie Blog-Beiträgen, Anleitungen / Tutorials, E-Books oder Studien zu füllen.

Vor- und Nachteile vom Internet Marketing

Machen wir weiter mit den Vor- und Nachteilen der genannten Maßnahmen. Wie alles, hat jede schöne Seite auch eine Kehrseite – die Nachteile. Anders, als sonst üblich möchte ich zuerst auf die Nachteile eingehen. Die folgenden Nachteile beziehen sich auf Unternehmen und Konsumenten:

Nachteile der Vermarktung im Internet

contra-onlinemarketingNicht jeder kann erreicht werden: Wie bereits erwähnt, bezieht sich das Onlinemarketing auf die Vermarktung die sich Online abspielt. Der erste Nachteil ist die eingeschränkte Erreichbarkeit der Zielgruppen. Aufgrund eines fehlenden Internetanschlusses können viele Personen nicht gezielt angesprochen werden. Die Anzahl der Internetnutzer mag zwar mit jedem neuen Jahr steigen, allerdings spielt die jeweilige Altersgruppe ebenfalls eine Rolle.

Die Werbung selbst: Einen weiterer Nachteil den Onlinemarketing betrifft ist unter Umständen die Werbung selbst. Internetnutzer sind wesentlich freier, Entscheidungen treffen zu können. Ähnlich wie beim Fernsehen kann Werbung einfach weggezippt werden. Na, kannst du es dir denken? Genau, lästige und aufdringliche Werbung lässt sich mit Hilfe eines AdBlockers deaktivieren. In einigen Fällen blockieren AdBlocker die Werbung sogar völlig automatisch.

Untauglich für Onlinemarketing: Ein weiterer Nachteil ist die Tauglichkeit der Dienstleistung / des Produkts für das Marketing im Internet. Leider eignen sich einige Produkte aufgrund ihrer Beschaffenheit oder des nötigen Erklärungsbedarfs nur zur Präsentation und nicht für den direkten Verkauf. Dieser Fall tritt ein, sobald es sich um sehr kostenintensive oder speziell angefertigte Investitionsgüter handelt.

Vorteile der Vermarktung im Internet

vorteile-onlinemarketingKostengünstig: Anders als bei Offline-Medien ist die Investition in Onlinemarketing Maßnahmen wesentlich günstiger. Somit ist das Onlinemarketing gerade für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv.

Gezielte Ansprache: Ja, richtig gehört. Du kannst mit Hilfe moderner Tracking- und Targeting Methoden deine Zielgruppe vorher definieren. Bekannt für Zielgerichtete Werbung sind Google und Facebook. Durch die vorherige Filterung werden deine Anzeigen nur denen ausgespielt, die sich für dein Produkt / deine Dienstleistung interessieren könnten.

Alles im Blick: So ziemlich alles was im Internet passiert, wird durch verschiedene Werkzeuge mitverfolgt. Damit du den Erfolg deiner Kampagnen messen kannst werden sogenannte Conversion-Codes bzw. Tracking-Pixel verwendet. Das Nutzerverhalten lässt sich dadurch vom ersten Besuch bis zum Kaufabschluss zurückverfolgen. Perfekt um Schwachstellen zu finden und sie auszubessern.

Keine Grenzen: Im Internet existieren, bis auf rechtliche Aspekte, keine Grenzen. Somit ist uns die Freiheit gegeben, Kunden aus aller Welt anzusprechen und im besten Fall zum Kauf zu bewegen. Mehr Kunden = Mehr Umsatzpotenzial – dürfte verständlich sein 🙂

Eine Online Visitenkarte: Kommen wir wieder zu einem direkten Vergleich. Jeder von uns hatte schon mal eine Broschüre in der Hand, oder? Außer sie durchzulesen können wir nichts weiter damit machen. Eine Website hingegen bietet den Platz für Multimedia-Elemente. Wir können also Bilder, Ton, Videos und Animationen einsetzen.

Direkte Kommunikation: Das Internet bringt einen weiteren Vorteil mit sich: die direkte Kommunikation mit dem Kunden. Sei es durch einen Online-Chat, der oftmals für die Kaufberatung gemacht ist oder über Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter & Co.

Fazit

Wie du sehen kannst umfasst das Thema Onlinemarketing ein breites Spektrum an Maßnahmen. Es ist daher nicht möglich, die Maßnahmen ohne weiteres zu definieren. Deshalb werde ich mit weiteren Artikeln auf die einzelnen Bereiche des Onlinemarketings eingehen. Was hältst du von der Idee und worüber möchtest du gerne das nächste Mal lesen? Habe ich vielleicht etwas übersehen oder vergessen? Lass es mich wissen 🙂